Mädelrunde (1)

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Heute ist mal wieder der so begehrte Greta-Tag. Greta ist meine beste Freundin und lädt einmal im Monat unsere Mädelrunde zu Brunchen ein. Wir sind ein lustiges Kleeblatt, alle um die 40, für die dieser Samstagmorgen zu einem ganz besonderen Fest wird. Greta, eine üppige Blondine bewohnt ein hübsches Penthouse am Fluss, das mit allem Komfort ausgestattet ist. Im Gegensatz zu uns, ist sie Single und denkt gar nicht daran, sich zu binden. „Familie ist sicher schön und gut, doch irgendwann ist der Lack ab und jeder hält Ausschau noch einem verwegenen Abenteuer. Da habe ich es schon besser. Frei und unabhängig wie ich bin, muss ich mich niemanden verpflichten und kann es krachen lassen, wann und wo immer ich Lust und Laune verspüre.“

Typisch für sie, die kaum etwas anbrennen lässt und uns immer mit den News ihres Sexlebens konfrontiert. Gerta steht vor allem auf junge knackige Männer, die in der Regel 10 bis 15 Jahre weniger haben als sie selbst. Die Blondine ist in der Werbung, und zieht in diese Branche die schärfsten Hechte an Land. Dabei präferiert sie besonders ihre Mittagspausen, die sie gerne mit dem einen oder anderen Quickie noch angenehmer gestaltet. Doch sollte das Mal nicht klappen, ist sie auch ansonsten nicht wählerisch. Greta hat es überhaupt nicht nötig bei Datingportalen auf Männerfang zu gehen. Wahrscheinlich wittern die Kerle schon ihren unvergleichlichen Mösenduft und hängen bald an ihr, wie die Wespen an der elektrischen Fliegenklatsche.

Außer mir sind noch Ela und Carin angesagt. Greta nennt uns immer schmunzelnd „ihre drei braven Hausmuttis“, die erst bei ihr so richtig in Fahrt kommen würden. Und das tun wir, das heißt, wir laben uns nicht nur an den kulinarischen Highlights und tollen Getränken. Nein, wir tauschen uns auch aus. Über unsere geheimen Wünsche, über unsere liebsten sexuellen Praktiken, über eventuellen Affären und alles, was erotische Gespräche so prickelnd macht. Sie wirft uns immer mit einem lachenden und weinenden Auge vor, unsere versteckten erotischen Potenziale nicht ausgiebig zu nutzen. „Mädels, macht mal hinne, ihr seid doch absolut unbeweglich. Da bucht ihr euch die teuersten Fitnesskurse, joggt wie die Wilden durch die Wälder und am Eigentlichen rennt ihr haarscharf vorbei wie blinde Wühlmäuse. Vorbeirennen wir ihrer Meinung nach an leidenschaftlicher Erotik, hingebungsvoller Ekstase und knisterndem Sex. Den uns, und wie recht sie doch hat, unsere Ehemänner schon lange nicht mehr bieten.

Greta zündelt übrigens gerne und wie giftige Pfeile treffen ihr so psychologisch wohlgemeinten Ratschläge mitten in unsere Herzen. „Ihr könnt mir doch nicht weismachen, dass eure Kerle das Wort Treue kennen? Ach was, während ihr auf irgendwelchen Charity-Events rumpurzelt, ficken sie andere Löcher. Spritzen auf junge pralle Möpse ihre Ficksahne und lassen sich auch hin und wieder ein wenig quälen. Mädels, versauert nicht in euren Betonpalazzi, lasst es krachen, geht auf Datingportale, kauft euch Callboys, fickt den Pizzabäcker.“ Jedes mal wenn Greta diese Tiraden losließ, übertraf sie sich selbst. Als Sexpredigerin war sie einfach umwerfend und ehrlich gestanden ihre Worte wirkten auf uns wie süße nachhaltige Medizin. Immer wenn ich von Greta nach Hause kam, war ich total aufgegeilt und rannte wie eine unruhige Tigerin durch unsere kleine Villa. Wenn ich Glück hatte, konnte ich meinen Trieb sofort an meinem Mann ausleben. Wenn er nicht unterwegs war. Wahrscheinlich bei irgendeiner Tussi, der er die Möse ausleckte. Na ja!

Als ich heute etwas später komme, höre ich bereits Ela und Carin giggeln. Na, die sind ja schon richtig gut drauf. Ich klingele und Greta, bekleidet in einem fast durchsichtigen Hausmantel und nur einem klitzekleinen Slip, reißt mit Schwung die Tür auf. „Hi Sweetheart, wie schön, dass du da bist“, flötet sie, küsst und bugsiert mich auf die hübsche Terrasse, von der man eine geniale Aussicht auf Stadt, Land und Fluss hat. Ela und Carin sind bereits da, nippen an ihrer Latte und begrüßen mich mit großen Hallo. Scheinbar habe ich schon etwas verpasst, denn wie ich in den Gesichtern meiner Freundinnen lese, hat Greta auch heute wieder einen besonderen Programmpunkt. Und in der Tat, direkt vor meiner Nase steht auf dem Tisch steht eine rosa Schatulle. Sie erinnert mich ein wenig an jene Versandboxen, mit der Frau ihren monatlichen Beauty-Fundus aufpeppen kann. „Meine kleine Sammlung Sextoys, die ich euch nicht vorenthalten will, meine Herzallerliebsten“, meint unsere Gastgeberin lächelnd und öffnet die Schatulle. Wow, ein kleines aber feines Sammelsurium verschiedener Spielzeuge präsentiert sich unseren staunenden Augen. Jetzt schnappt sich unsere Gastgeberin einen fliederfarbenen Vibrator futuristischen Designs, leckt mit ihrer Zunge frivol über die glatte Oberfläche und betätigt den Starter.

Der geile Luststab surrt unverschämt leise, auch als Greta uns die verschiedenen Rotierstufen präsentiert. Das Ding war hat sie wohl nicht im Sale erstanden, ist mein erster Gedanke, und der zweite, dass sie den geilen Vib bestimmt auch in der Wanne einsetzten kann. Wow, so ein frivoler Lustbereiter wäre auch etwas für mich, denke ich. Zumal der Sex mit meinem Mann in letzer Zeit immer antriebsloser wird. Damit könnte ich mir doch erregend die Zeit vertreiben, während er noch vor der Glotze oder am Laptop sitzt.

Und damit sind wir schon beim richtigen Thema und als ich freimütig über meine intimen Fehlschläge berichte, werde ich von Ela und Carin sofort bestätigt. Dass ihre Kerle auch nicht mehr die Brüller im Bett sind und das sie eigentlich Lust auf ein richtig versautes Abenteuer hätten. „Tja, ihr Lieben, da müsst ihr sofort was ändern, sonst fahrt ihr in eine lustlose Einbahnstraße. Sucht euch einen italienischen Pizzabäcker, der euch in seiner Backstube den Arsch vögelt oder treibt es zwischen Nacht und Nebel mit Mr. Unbekannt. Outdoor oder indoor, morgens oder nachts, datet, was das Zeug hält, nur so bleibt ihr jung und attraktiv. Hängt eure Affären nicht an die große Glocke, bewahrt euer kleines Geheimnis. Und wenn es in Kürze in die Brüche geht, auch nicht schlimm. Im Gegenteil, zumal es auch eure Beziehung bereichert!“

 

celia

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